Projektarbeit: Regenwald
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Tiere & Pflanzen

Aufgrund der hohen Artenvielfalt entstehen große Probleme, wenn der Lebensraum verschwindet. Viele Organismen sterben aus und ziehen so viele Konsequenzen nach sich, wie zum Beispiel die genetische Erosion. Dies bedeutet, dass die genetische Vielfalt verloren geht. Daraus resultiert unter anderem ein Stillstand in der Bionik, da dort z.B. Tiere als Vorbild dienen, um neue Technologien zu entwickeln. Sobald jedoch Tiere aussterben, die noch garnicht erforscht wurden, wird der Fortschritt irgendwann stillstehen, wenn alle anderen Tiere und Pflanzen schon erforscht wurden und es keine Vorbilder mehr gibt. Weiterhin stören ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten die Nahrungskette, da sie vorher für eine andere Tierart das Futter waren, die sich nun entweder von etwas anderem ernähren muss, oder im schlimmsten Fall verhungert. Ein anderes Problem sind die Medikamente, die aus Pflanzen gewonnen werden. Vielleicht schlummert das Mittel gegen Krebs oder Aids in einer unentdeckten Pflanze im tropischen Regenwald, aber wir werden sie nie erforschen können, weil sie durch die Rodung vor der Entdeckung schon ausstirbt. Alles in allem sollten wir also schon allein wegen der Artenvielfalt versuchen gegen die Abholzung des Regenwaldes zu kämpfen.

regenwald13-3sf am 1.12.08 21:37


Boden & Luft

Weiterhin entstehen durch die Rodungen auch Probleme in Boden und Luft. Zum einen wäre da die Desertifikation, die durch die Zerstörung des kleinen Wasserkreislaufes immer weiter fortschreitet. Durch weniger Regen sterben die Pflanzen an Austrocknung und so wachsen die Wüsten, die oft die Regenwälder umgeben. Weiterhin werden die Wälder durch Rodungen unregelmäßig aufgerissen und trocknen dann durch den immer geringer werdenden kleinen Wasserkreislauf aus. Dadurch können auch Brände leichter entstehen und so wird die Zerstörung noch größer. Auch der Boden wird nicht verschont, der durch die Abholzung aufgemischt wird. Die relativ nährstoffreiche, dünne Humusschicht, die normalerweise obenauf liegt, wird so unter die nährstoffarmen, unteren Bodenschichten gemengt und macht den Boden insgesamt relativ unfruchtbar, sodass Sprösslinge nicht vernünftig nachwachsen können.

regenwald13-3sf am 1.12.08 21:54


Anthropogener Treibhauseffekt

Das aufgrund der Brandrodung entstehende Kohlenstoffdioxid und Methan tragen maßgeblich zum anthropogenen Treibhauseffekt bei. Diese Treibhausgase verstärken den Treibhauseffekt, in dem sie die Wärmestrahlung von der Erde in den Weltraum teilweise zurückwerfen und somit die Erde unnatürlich, zusätzlich erwärmen. Treibhausgase brauchen relativ lange, um natürlich abgebaut zu werden, das heißt dieser Effekt dauert sehr lange an.

Gut sichtbar ist dies auf diesem Bild der Bundeszentrale für politische Bildung:

regenwald13-3sf am 1.12.08 22:07


Politik

Um dem ganzen entgegenwirken zu können, sind mehrere Dinge wichtig. Zum einen müssen internationale Vereinbarungen getroffen werden, die dem Verkauf und Ankauf von Tropenholz entgegenwirken. Eine Art Kohlenstoffdioxidsteuer, könnte helfen den Treibhauseffekt abzubauen und das erhaltene Geld müsste den Regenwaldstaaten zukommen, sodass sie das Geld vom Tropenholz nicht mehr brauchen. Außerdem ist der Großteil der Bevölkerung in den betroffenen Ländern unwissend, sodass Bildung und Aufklärung vielleicht schon viel helfen könnte. NGO's (non-governmental organizations) und andere Umweltschutzorganisationen könnten dabei eine große Rolle spielen, indem sie Aufklärungsarbeit leisten. Aber auch wir können viel für die Rettung des Regenwaldes beitragen, denn durch unser Konsumverhalten bestimmen wir das Angebot von Tropenholz oder von Papier aus Tropenholz. Kaufen wir keines der Produkte mehr, so nützt es nichts mehr, den Regenwald abzuholzen.
regenwald13-3sf am 1.12.08 22:20


Direkte Hilfe

Ein großes Problem bei der Abholzung des Regenwaldes ist, dass er eigentlich sowieso verboten ist, aber zu wenig darauf geachtet wird, ob diese Verbote/Gesetze eingehalten werden. Es sollte viel mehr auf die Bildung gesetzt werden, sodass die Bauern, die den Regenwald trotzdem nutzen wollen, auf agroforstliche Systeme zurückgreifen und der Platz optimal genutzt wird. Dies bedeutet, dass die Bebauer ihre Plantagen in Etagen benutzen, also so, wie sie auch natürlich wachsen würden, sodass das natürliche Ökosystem wieder aufgebaut wird. Das wichtigste ist jedoch, dass alle Lücken im Regenwald wieder geschlossen werden mit der Wiederaufforstung, sodass der kleine Wasserkreislauf weitergehen kann und so die Zerstörung erstmal nicht weiter um sich greift.

Alles in allem sind wir alle dafür verantwortlich, dass der Regenwald nicht weiter an Fläche verliert und geschützt wird, sodass die grüne Lunge der Erde nicht einfach verschwindet.

regenwald13-3sf am 1.12.08 22:27


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